<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Stefanie Lehrter ~ Blog</title>
    <link>https://www.stefanielehrter.de</link>
    <description>Finde deinen Weg, dein Leben so zu leben, wie du es dir wünschst.</description>
    <atom:link href="https://www.stefanielehrter.de/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <item>
      <title>Yeah, endlich ist Montag ...</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/yeah-endlich-ist-montag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/20210303_100925-6aa46f3a.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             … ist ein Satz, den wir irgendwie selten hören, oder?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum ist das eigentlich so?
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Die einfachste und wahrscheinlich häufigste Antwort dürfte in etwa folgendermaßen lauten: "Die Arbeitswoche startet!"
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Und wenn wir dem glauben dürfen, was uns immer wieder durch das Radio, durch unsere Mitmenschen und vielleicht auch durch unsere eigenen Gedanken suggeriert wird, dann ist die Arbeitswoche das, was wir überstehen müssen, bis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           endlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wieder Wochenende ist.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mir ging es letztens allerdings ganz anders als ich an einem Montagmorgen aufwachte ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie es mir ging, welche Erkenntnisse mir das gebracht hat und warum mir das auch in schwierigen Zeiten immer wieder hilft – daraus ist der heutige Beitrag entstanden. Den ich, passend zum Thema, natürlich auch an einem Montag in die Welt hinaus sende!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einem sehr erholsamen und durchaus schönen Wochenende mit viel Sonne und Entspannung bin ich an besagtem Montag morgen aufgewacht und habe mich total auf den Arbeitstag gefreut. Weil ich mich auf die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolgserlebnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gefreut habe! Weil ich mich darauf gefreut habe, abends zu sehen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           was ich geschafft habe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und weil ich mich auf die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräche mit den Menschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gefreut habe, mit denen ich beruflich zu tun habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dabei habe ich mich gefragt, woran das liegt. Ist es das, dass ich etwas tue, was mir wirklich Freude macht? Liegt es daran, dass ich Menschen unterstütze und genau das als sinnvoll empfinde? Oder ist es, weil es Teil meiner Arbeit ist, mich auf positives zu fokussieren, Chancen für Veränderung, für mehr Freude und Glück zu entdecken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und ich glaube, es ist eine Mischung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich rückblickend auf meine Jahre in einer Anstellung schaue, dann fallen mir vor allem drei Dinge auf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ich war viel stärker in einer Mühle, in der ich Aufgaben
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ab
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             gearbeitet habe, statt sie zu
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            er
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            arbeiten und erfolgreich zu beenden. Ich habe Dinge ständig "nur" erledigt, statt Erfolge zu erschaffen und Ziele zu erreichen.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Natürlich habe ich in beiden Fällen dasselbe Endergebnis: Eine Aufgabe, die erfüllt wurde. Aber dieses Ergebnis fühlt sich völlig unterschiedlich an!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe die kleinen Gespräche, das Miteinander mit meinen Kolleg*innen als selbstverständlich genommen und gar nicht mehr bewusst als etwas schönes und den Arbeitstag bereicherndes wahrgenommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich war immer wieder umgeben von dem Fokus auf, das was anstrengend ist und von der Vorfreude auf das Wochenende. Was mich in meinem Gefühl von „Ich muss die Dinge abarbeiten, damit ich leben kann und um in der Freizeit schöne Dinge zu genießen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst mit der Selbständigkeit und der Herausforderung mich in einem ständigen Homeoffice zurechtzufinden, mit dem Fokus auf Chancen und die kleinen Dinge, die mir Freude bereiten, die mich den Moment genießen lassen und mir Erfolgserlebnisse bescheren, wurde mir plötzlich bewusst, wie stark mein Fokus mein Erleben beeinflusst. Und seit ich für mich beschlossen habe, mehr und häufiger von dem zu erzählen, was mich begeistert, mich dankbar sein lässt und mir einfach ein gutes Gefühl gibt, freue ich mich nicht nur immer mehr auf die Arbeitswoche, sondern genieße genau diese Momente auch viel bewusster. Manchmal nur für einen oder zwei Atemzüge oder nur ein paar wenige Minuten, aber ich blicke auf das, was ich geschafft habe. Ich nehme wahr, wie es sich anfühlt und ich freue mich vor allem schon darauf, das mit der nächsten Aufgabe wieder zu erreichen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann plötzlich weiß ich auch in Momenten, in denen sich die Arbeit mühsam anfühlt, ein erwarteter Erfolg ausbleibt oder ein Rückschlag kommt, dass sich auch das wieder ändert. Und in die Niedergeschlagenheit, die Frustration oder Erschöpfung webt sich fast unbemerkt die Zuversicht auf genau diese Veränderung in der Zukunft ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann erkenne ich immer wieder, dass ich mit der nächsten Aufgabe oder dem nächsten Arbeitstag auch wieder eine neue Chance auf Erfolgserlebnisse habe. Auf inspirierende Gespräche und die kleinen Dinge, die mich mit Freude erfüllen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das führt vielleicht nochnicht dazu, dass sich meine aktuelle Frustration oder Niedergeschlagenheit (die durchaus immer mal wieder auftauchen können) sofort vollständig auflösen, aber es lässt doch eine gewisse Sicherheit entstehen, dass dieser Zustand nur vorübergehend ist.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist es neben meinem Fokus genau diese Erkenntnis, die mir immer wieder Kraft und Halt und Zuversicht gibt und den nächsten glücklichen Moment unaufhaltsam näher rücken lässt. Und ich finde, der Montag ist der perfekte Tag dafür, sich genau das immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sieht das bei dir aus?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Genießt du die schönen Momente in deinem Alltag – beruflich oder privat?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fokussierst du dich auf Chancen und Erfolge?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und worüber redest du mit deinen Arbeitskolleg*innen? Über das was anstrengend ist, was nicht funktioniert oder schlecht läuft? Oder das, wofür du dankbar bist, was dir Freude bereitet und was gut läuft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was bräuchte es, damit du auch einmal sagen kannst „Yeah, endlich ist Montag!“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/20210303_100925.jpg" length="287410" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 27 Sep 2021 07:41:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/yeah-endlich-ist-montag</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/20210303_100925.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/20210303_100925.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Zauber eines ehrlichen Kompliments</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/der-zauber-eines-ehrlichen-kompliments</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/girl-2934257_1920-530ab269.webp"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hand aufs Herz – wie oft sagst du deinen Mitmenschen was dir positiv an ihnen auffällt?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und wie oft sagst du es aus tiefstem Herzen und ohne dadurch etwas erreichen zu wollen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass wir in unserer Gesellschaft dieses unglaubliche Potential, das in einem ehrlichen Kompliment steckt, so verschwenderisch verschenken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Als ich das erste Mal die Macht eines ehrlichen Kompliments erlebt habe, war ich etwa 18 Jahre alt und beobachtete in der Reithalle eine der Reiterinnen an unserem Stall. Sie und ihr Pferd hatten keinen besonders guten Tag. Ihr Pferd lief sehr verspannt, schlug immer wieder unwillig mit dem Kopf und die Reiterin wirkte zunehmend ärgerlicher und verkrampfter. Ich muss gestehen, sie hatte mein volle Mitgefühl, denn ich kannte ähnliche Situationen nur zu gut. Man saß mitten auf dem Präsentierteller, wusste genau was schief lief, aber egal was man versuchte, es wurde eher schlimmer als besser. Was mich in diesen Momenten immer besonders unter Druck gesetzt hatte, waren die vermeintlichen Kommentare der Zuschauer, die ich vor meinem geistigen Ohr hörte und die sich gerne als Dauerschleife in meinem Kopf einbrannten. Und es waren keine besonders netten Kommentare, die ich da vermutete.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und obwohl ich nicht genau weiß, ob sich in ihrem Kopf ebenfalls etwas derartiges abgespielt hat, hatte ich den starken Impuls ihr etwas zu sagen, was mir in dieser Situation wirklich gut gefiel und dass ich sah, dass sie es heute nicht leicht hatte. Ich bin also bei der nächstbesten Gelegenheit spontan zu ihr hingeritten und hab es ihr einfach gesagt. Und es war total spannend zu beobachten, was dann passierte. Sie begann zu lächeln und freute sich. Zugegeben, nach einem kurzen, leicht irritierten Moment, denn es war damals nicht gerade üblich, dass wir uns einfach so gegenseitig sagten, was wir bei den Anderen gut fanden. Aber nach einem einzigen, freundlichen Satz konnte ich beobachten, wie sie sich im Sattel aufrichtete und entspannte. Und ich konnte sehen, wie sich diese Entspannung auf das Pferd übertrug. Und im weiteren Verlauf wurden plötzlich all die kleinen Unstimmigkeiten, die sich vorher immer weiter hochgeschaukelt hatten, immer weniger.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es war wirklich nur ein kleiner Satz, der den gesamten Verlauf des Ritts verändert hat. Und die Erinnerung daran verursacht mir bis heute eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, welche Wirkung ein paar ehrliche, nette Worte hatten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Seitdem habe ich diesem positiven Impuls unzählige Male nachgegeben. Und die Ergebnisse waren immer wieder erstaunlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vollkommen unnahbare, ja sogar vermeintlich arrogante Menschen, von denen ich immer gedacht hatte, sie würden mich nicht mögen oder auf mich herabschauen, entpuppten sich als unheimlich freundliche und herzliche Personen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und dieser Effekt blieb vor allem bei den vermeintlich arroganten und unfreundlichen Menschen konstant. Wo vorher oft kaum ein Gruß ausgetauscht wurde, gab es jetzt freundliche Hallos und Gespräche, wenn man sich begegnete. Selbst bei Menschen, die ich z. T. schon seit Jahren flüchtig kannte und mit denen ich in all der Zeit kaum mehr als 10 Worte gewechselt hatte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich habe in all der Zeit noch kein einziges Mal eine negative Reaktion bekommen. Durchaus Irritation und Unsicherheit, manchmal auch ein unsicheres Zurückgeben von Komplimenten, aber nie eine ärgerliche oder abwehrende Reaktion.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das Geheimnis ist allerdings, dass es etwas sein muss, dass ich wirklich ehrlich meine. Wenn ich einfach nur schmeicheln will, dann merkt mein Gegenüber das sofort. Was vermutlich daran liegt, dass wir eben diese unterschwellige Haltung vor dem Unterbewusstsein unseres Gegenübers nicht verbergen können. Mikroausdrücke und unbewusste Gesten verraten uns auf eine Ebene, die wir oft nicht mit Worten erfassen können und trotzdem ein intuitives Wissen um die Unehrlichkeit auslöst. Dasselbe scheint mir zu passieren, wenn diese Taktik gezielt und vor allem dafür benutzt wird, um den anderen zu manipulieren. Obwohl derartige Taktiken durchaus funktionieren können, wie unzählige Trainings für Verkäufer beweisen, zeigt sich doch immer wieder, dass auch diese Haltung unterschwellig wahrgenommen wird. Und es wird eben auch wahrgenommen, wenn etwas einfach ehrlich und von Herzen und ohne weitere Hintergedanken kommt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aber wie oft nutzen wir die Gelegenheit, jemandem etwas positives zu sagen? Wie oft bei den Menschen, die wir lieben? Wie oft bei guten Freunden oder Verwandten? Und wie oft bei flüchtigen Bekannten oder völlig Fremden?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie oft würden wir selbst uns wünschen, eine freundliche Rückmeldung oder ein Kompliment zu erhalten? Oder uns zumindest sicher sein zu können, was jemand anderes von uns hält?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und wie oft nehmen wir selbst ein Kompliment einfach dankbar und mit Freude an?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Denn auch das ist etwas, dass ich inzwischen gelernt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein echtes Kompliment wartet nicht auf eine hastig aus der Luft gegriffene Rückgabe
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich schadet es nicht, demjenigen ebenfalls etwas positives zu sagen, aber am besten dann, wenn man ihm das aus ganzem Herzen einfach mitteilen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es ist ja kein Geheimnis, dass ich gerne ein Lächeln in die Welt bringe. Sei es nun meine eigenes oder das eines anderen. Kleine Sätze mit einem Kompliment, einem Lob oder einfach einer herzlichen Mitteilung schaffen diese Aufgabe so spielend und mühelos, dass ich mir wirklich wünschen würde, wir würden noch viel häufiger bewusst auf das achten, was uns anderen gefällt. Und ich wünschte mir, wir würden es ihnen auch viel öfter sagen. Nicht weil wir etwas von ihnen wollen, sondern weil es einfach Freude bereitet, positives auszusprechen!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie sieht es aus? Magst du es probieren?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Einfach mal bewusst darauf achten, was du einem Menschen in deinem Umfeld positives sagen könntest? Und es dann vielleicht sogar auch laut auszusprechen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit dieser kleinen Geste machst! Und ich würde mich sehr freuen, davon in einem Kommentar zu lesen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/girl-2934257_1920-530ab269.webp" length="106868" type="image/webp" />
      <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 11:25:36 GMT</pubDate>
      <author>183:861637091 (Stefanie Lehrter)</author>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/der-zauber-eines-ehrlichen-kompliments</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kommunikation,Positive Psychologie</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/girl-2934257_1920-530ab269.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/girl-2934257_1920-530ab269.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>2020 - ein bemerkenswertes Jahr</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/2020-ein-bemerkenswertes-jahr</link>
      <description>Ein Jahr voll von Einschränkungen oder voll von Chancen und neuen Möglichkeiten?

Der Rückblick dieses Jahr ist irgendwie anders als in anderen Jahren. Nicht nur deswegen, weil es ein großes Thema gibt, dass scheinbar alles andere überschattet, sondern auch, weil ich stärker als in anderen Jahren die Chance sehe, sich auf Grundlegendes zu besinnen und zu grundlegenden Dingen zurückzufinden.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/oldwaynewway-from-constantin-stanciu-on-scopio-e1608629807954.webp"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Jahr voll von Einschränkungen oder voll von Chancen und neuen Möglichkeiten?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Der Rückblick dieses Jahr ist irgendwie anders als in anderen Jahren. Nicht nur deswegen, weil es ein großes Thema gibt, dass scheinbar alles andere überschattet, sondern auch, weil ich stärker als in anderen Jahren die Chance sehe, sich auf Grundlegendes zu besinnen und zu grundlegenden Dingen zurückzufinden.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich glaube, es war für mich noch nie so deutlich erkennbar wie heute, wie stark wir selbst unsere Realität erschaffen. Wenn ich mich umschaue, mit Menschen spreche, in Foren und anderen Plattformen Erfahrungsberichte oder Meinungen lese, dann scheint es mir als würden wir zum Teil in völlig unterschiedlichen Realitäten leben.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich lese oder höre von Menschen, die überall um sich herum die Verweigerung der aktuellen Maßnahmen sehen oder überall um sich herum Rücksichtnahme, Masken und Abstand erleben, ich lese oder höre von Menschen, die in einer Art »Starre« leben und nur warten, dass alles wieder zur Normalität zurückkehrt und ich lese und höre von Menschen, die versuchen Sinn in die aktuellen Geschehenisse zu bringen. Ich lese und höre von Menschen, die Corona leugnen, die auf all die Maßnahme schimpfen und von Menschen, die sich auf das fokussieren was immer noch möglich ist und was auch immer möglich bleiben wird, ganz egal, was für Maßnahmen verhängt werden. Und diese Menschen leben zum Teil in denselben Städten oder Stadtvierteln, ja zum Teil sogar in denselben Straßen – also in derselben Umgebung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Obwohl wir also alle mit ähnlichen Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert sind, ähnliches beobachten und erleben, scheinen die Realitäten doch sehr unterschiedlich zu sein.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Was für ein Jahr war 2020 also für dich? Ein Jahr voller Einschränkungen, Sehnsucht und Warten auf Normalität, die noch immer nicht wieder eintreten will? Oder ein Jahr voller Chancen, weil du gefordert warst, neue Lösungen und neue Ideen zur Bewältigung der Herausforderungen zu finden. Weil es neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu entdecken oder zu kreieren galt oder eine neue Urlaubsgestaltungen gefunden werden musste? Vielleicht musstest du lernen, neue Technik zu nutzen und zu meistern, oder dich auf wesentliches zu reduzieren und dich, deine Familie, dein Leben ganz neu zu entdecken?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Selbst wenn es uns schwerfällt, diese Zeit als Chance zu betrachten, so gibt es doch zumindest eine Sache, die wir nutzen können, um etwas hilfreiches aus diesem Jahr mit in das nächste Jahr zu nehmen. Ein Art der Rückschau, die uns zuversichtlich stimmen könnte und uns Möglichkeiten zeigen kann, wie wir uns im nächsten Jahr für unser kleines Universum, indem wir uns bewegen und in dem wir immer Einfluss nehmen können, eine bessere Realität zu schaffen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte nicht nur darauf schauen, was ich dieses Jahr alles geschafft oder erreicht habe, sondern vor allem darauf, was mir, was uns, dieses Jahr Freude bereitet hat. Was es mir erleichtert hat, durch dieses Jahr zu gehen, was die Dinge sind, die mir niemand nehmen kann, weil ich mich immer für sie entscheiden kann, ganz egal wie die Umstände sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn du also magst, stell dir mit mir zusammen folgende Fragen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was hat mir dieses Jahr Freude bereitet?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für mich waren es die kleinen Dinge:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               ein Lächeln zwischen Bekannten oder sogar Fremden über die Straßen hinweg,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               die Rücksicht und das »Danke«, das ich häufiger als in anderen Jahren beobachtet habe,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               die Ruhe und Entschleunigung im Frühjahr,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               die vielen Initiativen sich gegenseitig zu unterstützen und Gesellschaft zu leisten,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               die Gespräche mit wildfremden Menschen auf einem Spaziergang, die problemlos auch mit Abstand möglich waren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               die Nutzung von Videokonferenzen und der Software für virtuelle Seminare, die mir gezeigt haben, dass auch virtuelles Miteinander geprägt sein kann von der Atmosphäre, die ich (wie viele von uns) bisher nur in Präsenz für möglich gehalten habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und wenn ich noch weiter darüber nachdenke, würden mir sicher noch mehr einzelne Dinge einfallen, die ich nennen könnte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Am wichtigsten aber sind mir die Dinge, die ich als erstes genannt habe, denn das sind nicht nur die Dinge, die voll und ganz in unsere Hand liegen, sondern auch die, die mir an jedem einzelnen Tag Freude schenken, die meine Laune verbessern und mir damit auch die schwierigen Zeiten erleichtern, denn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einen freundlichen Gruß, ein Lächeln, ein Dankeschön – das können wir uns immer schenken, egal ob über Entfernung hinweg, mit Maske (auch hier kann ich ja in den Augen und in der Körpersprache ein Lächeln, einen Gruß oder ein Danke erkennen), ob virtuell oder in Präsenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn du magst, frag dich also selbst auch einfach:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was hat dir das Jahr erleichtert?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Waren es die zwischenmenschlichen Begegnungen und die neuen Fähigkeiten, die ich mir angeeignet habe – so wie bei mir?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            War es das Gefühl mit den Maßnahmen zumindest etwas für den eigenen Schutz und denen von Risikogruppen zu tun? Oder war es die Bewältigung der Herausforderungen an sich, das Ergreifen und Entwickeln von Chancen, die sich plötzlich ergeben haben oder ergeben mussten?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was sind die kleinen Dinge, die uns niemand, keine Maßnahme, kein Mensch, keine Anordnung und keine Regel wegnehmen kann? Was ist mein Fokus? Worauf achte ich besonders? Wie verhalte ich mich? Und was ist mir meine Aufmerksamkeit wert?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und was davon will ich mir bewahren und was möchte ich verändern?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Oder kurz gesagt: Was will ich im nächsten Jahr?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Niemand weiß, wie es weitergehen wird, doch ganz egal was kommen mag, wir können bestimmen, auf was wir unsere Aufmerksamkeit richten wollen. Was wir aus diesem Jahr erinnern wollen und wie wir es erinnern wollen und mit welchen Vorsätzen wir in das neue Jahr starten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für mich gibt es für das nächste Jahr eigentlich nur einen Vorsatz: Ich möchte meinen Fokus weiterhin und noch stärker bewusst ausrichten. Auf unser Miteinander. Auf alles, was Freude und Mut macht. Auf Rücksichtnahme und Vorsicht, ohne dabei in Angst zu verfallen. Auf Chancen, die sich in dieser Zeit verbergen und auf Vertrauen, dass ich – dass wir – gemeinsam die Herausforderungen der Zeit bewältigen können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und noch ein für mich ganz wichtiger Punkt: Ich bin dankbar, dass die bisher größte Krise meiner Generation – zumindest in dem Teil der Welt, in dem ich lebe – kein Krieg ist! Keine unmittelbare Bedrohung meines Lebens durch Attentate, Bomben oder Übergriffe, sondern im Verhältnis dazu nur das Tragen von Masken, die Einschränkungen des persönlichen Kontakts in Präsenz und für kurze Zeiten die Einschränkung in der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Konsumgütern. Letzteres begrüße ich sogar mit all den Schwierigkeiten, die es mit sich gebracht hat. Denn es zeigt mir, wie sehr ich den Luxus dieser allgegenwärtigen Verfügbarkeit für selbstverständlich genommen habe, ohne mir wirklich bewusst zu sein, dass dieser Luxus mitnichten für jeden auf dieser Welt gilt. Ich bin dankbar für die Erfahrung im Supermarkt leere Regale zu sehen und in einer letztlich in dieser Hinsicht vollkommen unbedrohlichen Situation zu beobachten, wie sich so eine Erfahrung anfühlt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und ich bin dankbar, für all die Initiativen und Menschlichkeit, die ich im Kleinen sehe und die, wie ich hoffe auch größere Wellen schlagen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            In diesem Sinne wünsche ich euch allen, eine Weihnachtszeit mit bewusstem Fokus und einen guten Rutsch in ein neues Jahr, indem wir uns immer wieder bewusst entscheiden in was für einer Realität – in welcher Wirklichkeitskonstruktion – wir leben wollen. Und in dem wir weiter lernen und daran arbeiten, die für uns hilfreichste und gesündeste Wirklichkeit zu konstruieren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/oldwaynewway-from-constantin-stanciu-on-scopio-e1608629807954.webp" length="160822" type="image/webp" />
      <pubDate>Wed, 23 Dec 2020 11:17:40 GMT</pubDate>
      <author>183:861637091 (Stefanie Lehrter)</author>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/2020-ein-bemerkenswertes-jahr</guid>
      <g-custom:tags type="string">neue Perspektive,Positive Psychologie</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/oldwaynewway-from-constantin-stanciu-on-scopio-e1608629807954.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/oldwaynewway-from-constantin-stanciu-on-scopio-e1608629807954.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Chance in der Krise</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/die-chance-in-der-krise</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/sun_setting_over_the_clouds-scopio-14ef9e02-2f3e-406e-b346-1f7186466d62-da89d535.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle: Scopio
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich, und vielleicht nicht nur ich, erlebe zurzeit etwas ganz erstaunliches: Die Verschiebung von Wahrnehmung, Rückbesinnung und damit die unheimlich schöne Fähigkeit des Menschen, in schwierigen Situationen den Blick für das Positive wiederzufinden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während vor einigen Tagen in meinem Umfeld noch deutlich mehr Sorge um, oder sogar Angst vor der Zukunft zu hören war (und zugegebenermaßen auch ich selbst mir noch viel mehr Sorgen gemacht habe), sehe ich seit drei Tagen vermehrt lächelnde Gesichter. Auf den Straßen, in den Parks und auf den Waldwegen ist – trotz höherem Abstand zueinander – immer häufiger zu hören, dass wir doch das genießen sollten, was wir jetzt gerade haben: dass wir momentan noch rauskönnen und sogar tolles Frühlingswetter haben. (Und ich hoffe, sehr dass uns dies erhalten bleibt, weil jeder einzelne sich auf seine Verantwortung besinnt, die Vorgaben für eine Verlangsamung der Infektionswelle auch in der aktuellen Freizeitgestaltung einzuhalten. Aber auch hier sehe ich, dass immer mehr Menschen sich entsprechend den Erlassen verhalten.) Dass wir erleben können, wie Kreativität zurückkehrt, wie wir Dinge angehen können, die zulange aufgeschoben wurden. Aber auch, wie wir wieder Zeit für die Menschen haben, die nicht tagtäglich unseren Weg kreuzen und durch die Möglichkeiten der virtuellen Vernetzung auch hier wieder mehr Austausch, mehr Nähe und Teilhaben am Leben des anderen möglich ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Daneben erlebe ich aber auch grundsätzlich ein virtuelles Zusammenrücken durch Gruppenbildungen in Foren und Social Media, in denen positives und Chancen für diese Zeiten gesammelt werden. In denen geteilt wird, wie kleine Dinge, wie Musik auf dem Balkon, Klatschen für die Helden oder Gespräche über Balkone und Gärten hinweg, die Menschen wieder näher bringen. Wie kleine Dinge wieder genossen werden (eines meiner liebsten Rezepte, um glücklich zu sein), wie Hilfsangebote gemacht werden und wie insgesamt wieder viel mehr miteinander gesprochen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir brauchen also eigentlich nur ein gemeinsames Thema, um wieder mit unseren Mitmenschen, mit ganz Fremden, in Kontakt zu kommen. Wir brauchen vielleicht nur ein bisschen mehr Zeit, eine Verschiebung unserer Prioritäten und können eine ganz neue Welt erleben und zu erschaffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           n.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jeder Krise steckt eine Chance. Ob wir nur die Krise oder auch die Chance sehen wollen, liegt ganz bei uns. Wenn Geld keine Sicherheit mehr kaufen kann, wenn wir zurückgeworfen werden, auf das, was im Kern zählt, liegt darin auch eine besondere Chance für unsere Zeit: Wie können wir zurück zu einem gesunden Mittelmaß finden? Zu innerer Balance, zu Nähe mit den Menschen, die uns besonders wichtig sind, aber auch zu Fremden, die uns plötzlich näher sind, weil wir die Zeit haben, sie überhaupt wahrzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich habe angefangen, mir zu überlegen, welche Projekte ich in den kommenden Wochen realisieren möchte. Ich habe aber auch angefangen, mir zu überlegen, was ich aus dieser Zeit lernen kann und was ich wie in die Zukunft mitnehmen möchte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gemäß den Worten aus dem Zen-Buddhismus „Ob wir unser Leben lachend oder weinend verbringen, es bleibt dieselbe Zeitspanne“, haben wir jetzt die Chance uns darauf zurückzubesinnen wie wir unsere Zeitspanne verbringen wollen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich, wenn du mich in den kommenden Tagen, oder vielleicht auch Wochen daran teilhaben lässt, was du positives aus dieser Zeit mitnehmen kannst. Wie du deine Zeit gestaltest und was du für Gedanken hast.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich auf ein virtuelles Zusammenwachsen, auch hier im Blog
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die eigene Traumzeit leben – dafür bekommen wir gerade eine, für unsere Zeit vielleicht einmalige, weltweite Chance!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Herzlichst
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 19 Mar 2020 06:44:17 GMT</pubDate>
      <author>183:861637091 (Stefanie Lehrter)</author>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/die-chance-in-der-krise</guid>
      <g-custom:tags type="string">neue Perspektive,Glücklichsein,Positive Psychologie</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/sun_setting_over_the_clouds-scopio-14ef9e02-2f3e-406e-b346-1f7186466d62.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/sun_setting_over_the_clouds-scopio-14ef9e02-2f3e-406e-b346-1f7186466d62.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Leben ist so bunt, wie du dich traust es auszumalen</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/das-leben-ist-so-bunt-wie-du-dich-traust-es-auszumalen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/c3bcpoi-78a36dc0.webp"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor einigen Wochen traf ich mich mit einem Freund auf einen Kaffee in einem netten kleinen Laden in Köln. Wir tauschten Neuigkeiten aus, erzählten uns gegenseitig unsere Pläne für die nähere Zukunft und erinnerten uns an gemeinsame Erlebnisse. Irgendwann kamen wir an einen Punkt, in dem wir Geschichten und Erlebnisse aus unserer Jugend teilten. Verrückte, spontane Dinge, die damals einfach so zu passieren schienen, heute aber nahezu vollkommen aus unserem Leben verschwunden zu sein scheinen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es war unterhaltsam und sowohl das Zuhören, als auch das selbst erzählen machte Spass. Ich muss gestehen, ich bin eine Geschichtenerzählerin. Ich erzähle gerne und ausführlich. Meine Freunde können ein Lied davon singen, dass ich, wenn ich einmal ins Erzählen gerate, sehr liebevoll jegliche Details einwebe an die ich mich erinnere, immerhin habe ich die Fürsorgepflicht meinen Zuhörern etwas zu bieten. (Okay, vielleicht kommt auch nur die Autorin in mir zum Vorschein, die noch einen gewissen Entwicklungsbedarf hat, was das Kürzen eines Textes angeht.) In jedem Fall macht mir das Erzählen Spass. Und bei diesem Treffen wurde mir plötzlich bewusst, dass ich kaum noch erzähle. Ich schwelge mit Freunden noch sehr gerne in Erinnerungen, aber neue Begebenheiten kann ich immer seltener erzählen. Ich glaube, die letzten wirklich verrückten und ungeplanten Begebenheiten, die ich erzählen kann, sind die vom „creepy“ Horrorhaus in Cornwall (in dem ich auf meinem Roadtrip durch Südengland lieber nicht übernachtet habe). Und die Geschichte, wie ich mich auf dem Sofa einer Hebammen-WG wiederfand, nachdem das gebuchte Guesthouse bereits geschlossen hatte und nicht bereit war, mich noch einzulassen, als ich nach einer langen Staufahrt (wegen eines freilaufenden Bullen – ehrlich!) endlich angekommen war. Und diesen Roadtrip unternahm ich im Juli 2017!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich noch mehr Begebenheiten aus diesen 14 Tagen erzählen. Kleinere und größere Anekdoten. Aber für die Zeit seitdem, also fast die letzten zwei Jahre fällt mir kaum etwas ein, was sich für eine unterhaltsame Geschichte anbietet. Und der Grund dafür ist vermutlich, dass ich mich immer in denselben gewohnten Bahnen bewege. Ich fahre dieselben Strecken, ich kaufe in denselben Läden ein, gehe meist zu denselben Zeiten ins Fitnessstudio und treffe auf der Arbeit (wenn ich nicht ohnehin gerade im Homeoffice arbeite) dieselben Menschen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mein Leben ist bisher zum Glück noch nicht völlig grau, aber es hat definitiv das Potential wieder bunter zu werden. Und das bedeutet, ich werde die Jugendliche in mir zu neuem Leben erwecken. Ich starte die Challenge wieder mehr zu erleben, das mein Leben bunter werden lässt. Alleine oder mit Freunden. Das können schon so einfache Dinge sein, wie ein spontaner Ausflug, ein neuer Kurs oder eine Probestunde in einem Verein. Vielleicht auch nur ein Cocktailabend, ein Konzertbesuch oder eine ganz andere, verrückte Idee.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            In jedem Fall möchte ich wissen, wie bunt ich mein Leben ausmalen kann!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und da für so etwas Inspirationen immer sehr hilfreich sind, freue ich mich, wenn du mir in einem Kommentar schreibst, was dein Leben bunt macht oder welche Ideen du hast.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Liste mit Dingen, die du unbedingt noch machen willst, hast du?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche verrückten Ideen verstauben in den Kellern und Verliesen deiner Luftschlösser?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst es mich wissen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/c3bcpoi.webp" length="64014" type="image/webp" />
      <pubDate>Fri, 15 Mar 2019 08:28:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/das-leben-ist-so-bunt-wie-du-dich-traust-es-auszumalen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/c3bcpoi.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/c3bcpoi.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum es nicht wichtig ist, was ich erlebe</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/warum-es-nicht-wichtig-ist-was-ich-erlebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/poker-2378914_1280-e1552422587776-d37cd186.webp" title="Bildnachweis: Pixabay_La_Caverne_Du_VFX"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle: Pixabay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztens saß ich gemütlich auf dem Sofa und schaute eine Serie. „White Collar“. Typisch amerikanisch. Einfach gestrickt, aber durchaus mit Unterhaltungswert. Und während ich meine Teetasse (es war abends, da trinke selbst ich inzwischen keinen Kaffee mehr) so in der Hand hielt und beobachtete wie die Hauptfigur ein Pokerspiel bestritt, spürte ich zunehmend eine gewisse Anspannung in mir aufsteigen. Gut, könnte man jetzt sagen, ein Kompliment für die Serienmacher, der gewünschte Effekt tritt ein! Und das ist auch definitiv richtig. Aber gleichzeitig wurde mir bei dem gut gelaunten Spiel von Matt Bomer etwas viel tieferliegendes klar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es gibt Menschen, für die so eine Partie Poker ein Highlight ist! Die sich freuen, wenn die Spannung, die ich nur beim Zuschauen gerade schon spürte, in ihnen aufsteigt! Natürlich war mir das auch schon vorher auf einer rein kognitiven Ebene klar. Ich kenne sogar jemanden, der mit Pokern sein Geld verdient, für den muss dieses Gefühl großartig sein, sonst würde er das wohl kaum tun. Aber ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass es dabei gezielt um ein Gefühl geht. Um eben diesen Nervenkitzel, die Spannung, die ich wie eine Art Echo gerade selbst wahrnahm. Und ich muss ganz klar sagen: Ich bin da völlig anders. Ich hasse Spiele. Zumindest solche, in denen es darum geht, dass einer gewinnt und einer verliert. Ich hasse es auch ganz grundsätzlich, wenn ich mich mit jemandem in einer Konkurrenzsituation befinde. Wenn ich also diese Spannung in mir aufsteigen fühle, will ich mich nicht in das Kräftemessen stürzen, ich will nur noch diese Anspannung los werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Während ich also so da saß, mit meiner Teetasse unter der Decke und der Serienhandlung nur noch halbherzig folgte, sinnierte ich darüber nach, wie es sich anfühlen muss, diese Anspannung, die ich schon in diesem geringen Ausmaß als höchst unangenehm empfand, gut zu finden. Ja, sogar aktiv nach ihr zu suchen. Und in diesem Moment wurde mir die Bedeutung einer Aussage, der ich, seit ich mich vermehrt mit dem Thema Trauma und der Bewältigung von Krisen beschäftigt habe, immer wieder begegne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Es ist nicht die Situation, die unsere Gefühle auslöst, sondern unsere Bewertung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zugegeben, hier ging es jetzt gerade nicht um etwas so gravierendes wie eine Traumatisierung, aber vielleicht war dieser Moment und meine Erkenntnis genau deswegen so einprägsam für mich: Es ist nicht die Konkurrenz, die mir so unangenehm ist. Es ist ein Glaubenssatz (bei meinem Glück wahrscheinlich sogar mehrere) über Konkurrenz und über Siege und Niederlagen, den ich mir trage.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich bin mir zwar noch nicht sicher, wie dieser Glaubenssatz, bzw. die Glaubenssätze (ja, ich bin mir fast sicher, dass es mehrere sind, die sich zusammegeschlossen haben, um mir die Freude an Spielen und Wettkämpfen vermiesen) genau heißen. Aber die Tatsache, dass es eben nicht die Situation an sich ist, sondern meine Einschätzung, meine unbewusste Bewertung, eröffnet mir plötzlich ganz neue Möglichkeiten die unangenehme Spannung zu betrachten, wenn ich sie das nächste Mal spüre. Und jetzt gerade bin ich ganz froh, dass ich noch einige Folgen von White Collar vor mir habe. Immerhin kann ich so den neuen Blickwinkel ganz gefahrlos auf dem Sofa und mit Tee (oder Kaffee, wobei ich nicht sicher bin, ob das Koffein hilfreich oder schädlich wäre) ausprobieren – und wenn es mir zuviel wird, habe ich in diesem Fall tatsächlich einen Knopf zum ausschalten. Und das ist ein Luxus, den ich viel zu selten genießen darf, wenn ich mich mit meinen weniger angenehmen Mustern beschäftige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/poker-2378914_1280-e1552422587776-d37cd186.webp" length="99294" type="image/webp" />
      <pubDate>Tue, 12 Mar 2019 08:41:42 GMT</pubDate>
      <author>183:861637091 (Stefanie Lehrter)</author>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/warum-es-nicht-wichtig-ist-was-ich-erlebe</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/poker-2378914_1280-e1552422587776.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/poker-2378914_1280-e1552422587776-d37cd186.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was macht uns eigentlich glücklich?</title>
      <link>https://www.stefanielehrter.de/was-macht-uns-eigentlich-gluecklich</link>
      <description>Mit dieser Frage beschäftige ich mich inzwischen schon sehr lange.
Und was mir erst sehr spät klar geworden ist, ist, dass die Frage danach, was Glücklichsein eigentlich für mich bedeutet eigentlich die zentrale Frage ist. Wir benutzen das Wort "glücklich" ständig und merken dabei oft gar nicht, dass wir dabei ganz unterschiedliche Formen des Glücklichseins vor Augen haben.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/daisy-75191_1920-e1552391884230-103a803c.webp"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dieser Frage beschäftige ich mich inzwischen schon sehr lange.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was mir erst sehr spät klar geworden ist, ist, dass die Frage danach, was Glücklichsein eigentlich für mich bedeutet eigentlich die zentrale Frage ist. Wir benutzen das Wort "glücklich" ständig und merken dabei oft gar nicht, dass wir dabei ganz unterschiedliche Formen des Glücklichseins vor Augen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Manchmal ist das Glück vielleicht der Luxus im Frühling die ersten Sonnenstrahlen genießen zu können, manchmal vielleicht die Zeit für eine leckere Tasse Kaffee. In anderen Zeiten ist es vielleicht der Erfolg einer bestandenen Prüfung, das Erreichen eines Meilensteins oder auch einfach nur einen geliebten Menschen in die Arme schließen zu dürfen. Und manchmal vielleicht auch einfach ein großartiger Partyabend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das sind alles ganz unterschiedliche Szenarien, die sich für die meisten Menschen auch unterschiedlich anfühlen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber eines haben sie alle gemeinsam: Es sind Momentaufnahmen unseres Lebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Glücklich zu sein, heißt also letztlich den Moment genießen zu können!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist ein zentrale Erkenntnis, die mir ungemein dabei geholfen hat, wieder glücklicher zu werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es kommt nicht darauf an, ständig etwas besonderes zu erleben oder einem Erfolg nach dem anderen hinterher zu jagen. Es kommt auch nicht darauf an jedes Jahr eine noch außergewöhnlichere Reise zu machen, nur in den teuersten Restaurants zu essen oder sich immer das neuste technische Spielzeug zu kaufen. Das Geheimnis wirklich glücklicher Menschen liegt darin, die glücklichen Momente, die großen und die kleinen, die unser Leben ständig für uns bereithält, wahrzunehmen und bewusst genießen zu können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was könntest du also jetzt gerade, während du den Beitrag liest, bewusst genießen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eure Steffi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/daisy-75191_1920-e1552391884230-103a803c.webp" length="1475065" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 12 Mar 2019 07:32:45 GMT</pubDate>
      <author>183:861637091 (Stefanie Lehrter)</author>
      <guid>https://www.stefanielehrter.de/was-macht-uns-eigentlich-gluecklich</guid>
      <g-custom:tags type="string">neue Perspektive,Glücklichsein,Positive Psychologie</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/daisy-75191_1920-e1552391884230-103a803c.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/c6dc9394eae54315ad8ef3e66e74db65/dms3rep/multi/daisy-75191_1920-e1552391884230-103a803c.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
</rss>
